Therapie

Gewürze des Lebens

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Im Beitrag 'Weiter, weiter' schrieb ich ja von der Aufgabe, die mir die Shiatsu-Therapeutin mitgegeben hat: Eine Liste erstellen mit dem. was ich auf jeden Fall in meinem Leben haben will. Dies soll der erste Schritt sein, um mir klar zumachen aus welchen Dingen ich schöpfen kann/möchte. Und aus diesen positiven, stärkenden Dingen kann ich dann meinen Tag kombinieren. Immer so, wie es mir gerade an diesem Tag gut tut.

So habe ich also in den letzten Tagen immer wieder darüber nachgedacht, was mir denn wichtig ist im Leben. Darüber, was mir gut tut und welche Dinge ich tatsächlich ersatzlos streichen kann, ohne dass sie mir fehlen würden.

Das war alles andere als einfach dort einen Überblick zu bekommen! Und selbst mit der Zweit und dem genauen Hinschauen, ist die Liste sicher nicht komplett sondern nur exemplarisch.

Kurz zusammengefasst

In Gruppen eingeteilt und zusammengefasst ist es übersichtlicher:

Religiöses & Bildung

Dieses Thema ist sehr vielfältig. Bei Religion geht es mir außer dem Besuch der Zusammenkünfte auch darum in der Bibel zu lesen und darüber nachzudenken. Ich rede auch gerne mit anderen über Religion, aber möchte da keine Streitgespräche führen. Wer sich austauschen möchte – gerne. Wer streiten will – nein, Danke. Bei Religiösen Themen lege ich mir manchmal selbst sehr viel Druck auf – obwohl dazu eigentlich keine Veranlassung besteht. Niemand kam bisher jemals zu mir und hat mehr gefordert oder gemeint, dass ich nicht genug tun würde.

Lesen als Mittel zur Bildung ist mir wichtiger als Nachrichtensendungen oder ähnliches. Ich lese mich quer durch verschiedensten Themen. Aber ich gehe dabei nicht so in die Tiefe, wie ich es in Bezug auf meinen Glauben mache. Erst wenn ich zu einem Thema wirklich weitere Details benötige, suche ich danach.

Wenn ich mich zu sehr mit Informationen 'zuballere', schlägt es von 'Positiv' gerne mal in 'Frustriert' um.

Zwischenmenschliches

Hierbei geht es mir um alle möglichen Aspekte des menschlichen Miteinanders. An erster Stelle steht hierbei das Verhältnis zu meiner Frau. Je mehr wir beide aufeinander eingehen umso besser fühle ich mich. Gemeinsame Zeit bei den verschiedensten alltäglichen Dingen – wie z.B. das Zuarbeiten wenn sie kocht oder aber die Gespräche miteinander – tun mir total gut und laden dieBatterie total auf.

Ich habe gerne Bekannte und Freunde um mich, versuche ein guter Zuhörer zu sein sowie zu helfen, wo es für mich machbar ist. Ich bin außerhalb des Computerbereiches sowie der Selbsthilfe sehr emotional und ich lache gerne.

Innerhalb der beiden Bereiche muss ich mich sehr stark abgrenzen und bin dort daher sehr sachlich zugange. Zum Einen, weil ich sonst über meine Grenzen gehe und dann soviel Energie investiere, dass ich selbst ausbrenne. Zum Anderen weil es absolut unpassend ist völlig zu explodieren, wenn am PC gerade mal was nicht so läuft wie es soll.

Lebensmittel

Was Lebensmittel angeht, habe ich damit ein sehr inniges Verhältnis ☺. Ich esse für mein Leben gerne! Meine Frau und ich achten auf ausgewogenes, gesundes und frisch zubereitetes Essen. Dementsprechend sind auch der Anbau, das Herstellen von Nahrungsmitteln und das (gemeinsame) Kochen für mich Tankstellen.

Ich pflanze gerne Tomaten an, mache gerne mal Wurst, Käse oder Brot selber. Und ich helfe meiner Frau total gerne beim Herstellen von Trockenobst. All diese Sachen sind sehr zeit-intensiv – daher muss ich da echt schauen, wie oft hier ein gutes Maß ist. Letztes Jahr habe ich da definitiv zu viel gemacht und mir dadurch selbst einen ganz schönen Druck auferlegt.

Gewisse Lebensmittel gibt es hier als 'Belohnung' und ganz bewusst nur ziemlich selten. Mal einen Burger, mal eine kleine Portion Pommes und noch seltener mal Pizza. Das tut dann richtig gut!

Ein Lebensmittel, ohne dass es gar nicht geht, ist Kaffee! Sollte mal wirklich kein Geld mehr für Kaffee da sein, würde ich sogar irgendwas aus dem Haushalt dafür verkaufen ☺.

Kreatives

Kreativität ist mir extrem wichtig. Egal ob es nun das Zeichnen ist, irgendetwas zu basteln, Logos & Grafiken oder Webseiten zu gestalten. Ich weiß, dass sowas hier früher exzessiv betrieben wurde und da auch immer der Druck herrschte perfekt sein zu müssen und sich mit anderen zu 'messen'. Dieser Druck hat immer mehr abgenommen und mittlerweile kann ich da auch einiges sehr genießen.

Die Grenzsetzung was die Zeit angeht ist aber auch hier alles andere als leicht.

Technisches

Alles rund um den Computer, Software, Hardware, verschiedene Betriebssysteme und mobile Geräte interessiert mich einfach total. Und wenn es sich mit anderen Punkten kombinieren lässt, hat es einen noch größeren Reiz. Also die Kombinationen aus 'Kreatives + Computer', 'Computer + Entspannung' oder 'Technik + Bildung' sind wesentlich faszinierender als ’nur' eines der Themen alleine. Das bedeutet aber auch, dass ich hier wirklich andauernd über das Maß hinaus schieße, dass für mich gut ist. Bisher merke ich das meist erst nachdem der Akku schon eine ganze Menge Saft lassen musste…

Entspannung

Der Bereich Entspannung meint nicht unbedingt absolutes Faulenzen. Tatsächlich sind verschiedene Aktivitäten für mich schon eine Entspannung. Klar sind das Fläzen auf der Couch oder die Shiatsu-Stunden (je nach Thema) eher geeignet keine körperliche Energie zu verballern und scheinen daher mehr Entspannungspotential zu haben. Aber auch das Spazieren in der Natur, gewisse PC-Spiele, Gespräche mit anderen und faktisch alle anderen genannten Punkte können entspannend wirken, wenn ich es richtig dosiere.

Was nun die 'richtige' Dosierung ist, steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt… bzw. wird drauf stehen, wenn ich es drauf schreibe ☺


Das schöne ist – wie mir gerade auffällt: Einiges an Dingen die den normalen Alltag ausmachen sind mit auf der Liste der Dinge, die mir gut tun. Dinge, die ich nicht erst extra einplanen muss. Und da bin ich dann schon bei einem Punkt, der (jetzt gerade im Moment wieder mal) sehr wichtig wird: Nicht zu sehr planen!

Ja, gute Gewohnheiten nachhalten: Wann habe ich das gemacht und wie lange habe ich etwas, dass mir gut tut nicht ausgeführt. Nein zu: Jeden Tag dies und das und jenes und …. und … und. Besonders hier muss ich (im Moment) maßvoll sein.

Batterie

Generell merke ich aber schon, dass ich mir selbst den Druck herausnehmen muss und mir Zeit nehmen muss. Zeit nehmen zum Energie tanken, indem ich das was ich tue, in dem für den Moment richtigen Maß ausführe. Noch schaffe ich es nicht, dass zu in den meisten Fällen zu erkennen, bevor der Akku leer ist.


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