Therapie

Aussage und Auswirkung

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Gestern hat eine sehr hilfreiche Shiatsu-Stunde stattgefunden. Vor Allem in körperlicher Hinsicht – denn es hat sich doch durch den Schaden an der HWS immer mehr an Verkrampfungen und Taubheitsgefühl ergeben. Dazu fiel zwei Wochen wegen einer Erkältung die Behandlung aus. Es war also körperlich einiges zu lösen, zu entspannen und wieder gerade zu rücken.

Diese Behandlung hat dazu geführt, dass es heute körperlich möglich war, den Hausflur zu wischen und das ein oder andere auf zu räumen. Leider hat aber eine Aussage der Shiatsu-Tante für ziemlichen Wirbel gesorgt. Nicht, weil sie mit der Aussage Unrecht hat. Vielmehr, weil etwas, dass schon eine ganze Zeit für uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ klar ist nun so sehr greifbar wurde.

Die Shiatsu-Tante fragte: "Wie ist eigentlich das Gefühl, wenn es an den Gedanken geht, einmal ein Pause vom Shiatsu zu machen?"

Sofortiges Blocken war die Folge: "Hatte uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ ja gerade erst zwei Wochen. Brauchen wir also nicht ausprobieren." Es war mir ja schon klar, dass es nicht darum geht das Shiatsu einfach so zu beenden sondern zu schauen, welche Behandlungsmethoden für den Moment mehr bringen würden. Warum ist diese Frage also berechtigt?

Ganz simpel gesagt, weil uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ die Innenkommunikation und Stabilität was das Innen angeht ziemlich klar hat. Es gibt zwar immer mal wieder besondere Herausforderungen – aber das ist wohl normal. Doch all diese Herausforderungen konnte uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ in der letzten Zeit immer wieder abfangen. Entweder durch gute Vorausplanung oder aber mit dem Bewusstsein durch eine Situation hindurch zu gehen und von Vornherein das Licht am ende das Tunnels zu sehen. Also rückt etwas anderes in den Fokus an dem gearbeitet werden 'muss'. Es geht dabei um die Auswirkungen der rein körperlichen Erkrankung. Die genannte Taubheit in den Fingern und in Teilen des Körpers, die Verkrampfungen durch die Taubheit und die dauerhafte Belastung der Nervenbahnen durch die Halswirbel-Problematik. Ja, das hat uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ in den letzten Jahr immer so weit wie möglich nach hinten geschoben und sich mit der Gelenks-Stütze und Massagen (Danke an Ionovia) über Wasser gehalten. Die Innenarbeit zu erlernen und zu festigen war nun einmal vorrangig.

Jetzt ist aber offensichtlich die Zeit an diese körperlichen Symptome heran zu gehen. 'Schon wieder was Neues', war hier einer der intensiven Gedanken. Und tatsächlich war es heute nötig sich zwischen den einzelnen Arbeiten mehrmals zurück zu ziehen und die Ruhe in einem getrennten Raum zu suchen… Dabei ist es hier zuhaus eigentlich so was von ruhig, das ist schon kaum vorstellbar… 

Nun wurde die Zeit heute also genutzt um das im Innen zu besprechen. Es wird weiter gehen und es ist genug Vertrauen da, dass diese Änderungen sich auch wieder positiv auswirken werden. Weiter die Kommunikation aufrecht erhalten und zusammen arbeiten ist das Credo, dass hier als Ergebnis zustande kam. Ja, es wird Änderungen in der Therapie geben – eventuell auch mit einer anderen Therapeutin in der Praxis gearbeitet werden. Diese Vorstellung hat aber erstmal für Unsicherheit und Unruhe gesorgt. Und das darf auch so sein. Gerade in der Kombination mit all den anderen Veränderungen, die zum Jahreswechsel hier anstehen. Und die Unsicherheit ist nur wegen einer guten Kommunikation nicht einfach weg. Aber sie ist handelbar.

uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ

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  1. M

    Melinas

    Hab Dich gelesen!

  2. B

    Birke E. von ZEiTENMOSAiK

    Puh, das würde in mir auch Trubel machen… Aber es geht nicht drum, ganz auf Unterstützung verzichten zu müssen?? Sondern "nur" anderen Schwerpunkt zu setzen?? Lieben Gruß

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