Körperlich vs Emotional

Körperlich geht es heute gar nicht gut. Die Schmerzen im unteren Rückenbereich bekämpfe ich mich einer Ibuprofen. Der Kopf pochert noch – das wird die genommen Tablette hoffentlich auch bald ändern. Die Nase werde ich nachher mit Nasenspray wieder frei pusten müssen, denn so wie im Moment ist es kaum auszuhalten. Der Druck auf den Ohren geht dann wahrscheinlich auch wieder weg. Dazu zwischendrin ein Niesen. Rein körperlich wäre also ein Zustand von ’nichts‘ angesagt – denn selbst im Bett liegen wäre bei den Rückenschmerzen nicht gut. 

Außerdem ist da die Vorfreude nachher mit Frau und Sohnemann ins Kino zu gehen. Es ist der erste Besuch im Kino für unseren Jüngsten – da will unsereins & me natürlich dabei sein. Da sind wir also dann schon beim Emotionalen. Da geht es ziemlich gut. Und dafür haben auch ein paar Außenstehende ihren Teil zu beigetragen. Da ist die eine Bloggerin, der bugi bei der Auswahl eines Smartphones helfen durfte und die offensichtlich zufrieden mit dem Gerät ist. Zumindest hat sie sich mit zwei Keys für Threema bedankt. Der Messenger stand hier schon länger auf der Wunschliste, ist aber immer wieder anderen finanziellen Verpflichtungen zum Opfer gefallen. Danke also dafür an diese Bloggerin 🙂

Auch zwei weitere Bloggerinnen haben ihren Teil zu einem guten Gefühl beigetragen. Die Eine brauchte etwas Hilfe bei Blog-Einstellungen, der Anderen konnte bugi einen PC besorgen und wird diesen in den nächsten Tagen einrichten. Außer einem Dank für diese Hilfe gab es so die Möglichkeit, den eigenen PC auf Vordermann zu bringen und eine SSD zu erhalten – das wäre sonst finanziell nicht drin gewesen. Danke auch hier!

Es tut gut anderen zu helfen und dann Dank zu erhalten. Wenn dann außer einem Danke eine Kleinigkeit zusätzlich für unsereins & me drin ist, ist das natürlich doppelt schön – auch wenn der Dank allein hier reichen würde.

Ich konnte im Rahmen meiner Hausmeistertätigkeit ein wenig Einfluss nehmen, so dass eine befreundete Familie hier in der Siedlung eine Wohnung bekommen hat. Der Mann ist nun fleißig am Renovieren. Für die Familie bedeutet das finanzielle Einsparungen und kürzere Wege. Die Freude hier ebenfalls helfen zu können ist sehr groß.

Am Freitag gegen 21:00 erhielt ich dann aus der Siedlung einen Anruf: Wasserrohrbruch! Ich konnte noch am selben Abend die notwendigen Firmen erreichen und zumindest dafür sorgen, dass Wasser abgesperrt wurde und nicht noch größerer Schaden entstand. Die Mieter haben sich bedankt für die extrem schnelle Hilfe. Am Samstag früh um 07:00 kam dann die Tiefbau-Firma, hat den einmal alles aufgebaggert und der Wasserversorger hat mit einem Provisorium erstmal die beiden Häuser wieder an die Wasserversorgung angeschlossen. Morgen wird dort dann weiter gearbeitet und eine neue Hauptleitung verlegt. Dann muss noch eine weitere Firma ran und die Trocknungsgeräte müssen aufgestellt werden.

Ja, für das emotionale Wohlbefinden ist es hier extrem wichtig, anderen Menschen etwas gutes tun zu können. Das wird hier auch nicht zu viel, sofern Dankbarkeit dafür zurück kommt. 

Und meine Frau achtet zum Glück darauf, dass ich trotz alledem die eigenen Grenzen sehe und einhalte. Sie ist echt eine riesige Hilfe! ♥

5 Gedanken zu „Körperlich vs Emotional“

  1. Das hat mich mich jetzt tief berührt, dass Dein Helfen Dir so gut tut. Das kenn ich auch so gut (nicht umsonst bin ich Ehrenamts-mäßig soviel unterwegs). Ich würde verzweifeln, wenn ich immer nur um mich kreisen würde und mir die Not der Welt gleichgültig wäre.
    Und Du hast ja so recht – man muss auch da sehr gut auf seine Grenzen aufpassen….ich habe da leider niemand, der mir dabei hilft.

  2. Das körperliche hört sich an wie bei uns so oft… da wünsche ich euch gute Besserung.
    Bugi ist echt ein mainzelmännchen Ihr alle so lieb und immer am helfen. Das ist schön und auch wir sind ja immer noch dankbar für eure Hilfe.
    Threema… ja das überlegen wir auch anzuschaffen. Haben da schon viel gelesen, weil wegen anonym und DSGVO konform, könnte man ja ne Gruppe machen für DIS Blogger (so sind wir ja unter uns und es fühlt sich irgendwie sicher an). Manche suchen ja nach mehr Kontakt (und mehr Raum für so sein zu dürfen, wie man mit DIS nun mal ist, ohne immer diese Masken aufzusetzen, ja und wegen direkten Austausch) und da kann man sogar anonym telefonieren. Und ich dachte auch an Gruppen nach Gegenden geordnet, man könnte per Umfrage Treffpunkte machen und sich sogar öffentlich treffen, ohne gleich anderen alles mögliche zu verraten. Man bleibt irgendwie noch stückweit geschützt…
    Ja, hatten so drüber nachgedacht vorgestern, aber haben auch viel Angst es auf die Beine zu bringen… könnte ja auch zu viel werden… und es geht leider auch nur ein Admin in den Threema Gruppen…
    Weiß nicht ob da viel Interesse besteht bei anderen, oder ob die Idee überhaupt gut ist. Dacht, ich könnt im Blog mal fragen, aber jetzt ist ja bald Klinik angesagt bei uns und müssen uns erstmal darauf konzentrieren…

    Noch mal gute Besserung dem Körper und nur weiter so mit dem emotionalen.
    Ganz liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Zustimmung zur Datenspeicherung gemäß DSGVO (Pflichtfeld)