Erlebtes, Ionovias Alltagswahnsinn

Was für eine Woche!

Ionovias Alltagswahnsinn

Am Dienstag bekam ich einen Brief von meiner, wie über Jahre dachte, besten Freundin. Das war die Antwort auf einen Brief, den ich ihr im Januar geschrieben hatte. Ich fing also an zu lesen und schon nach der ersten Seite fiel mir fast die Kinnlade runter. Auch die folgenden Seiten waren nicht besser. Auf Einzelheiten möchte ich nicht eingehen, nur soviel: Aus der geglaubten besten Freundin wurde eine Weggefährtin für ein paar Jahre meines Lebens. Aber mehr nicht. Dennoch war die Enttäuschung erstmal riesig, denn ich hatte ihr alles anvertraut, was mich persönlich betraf.

Dann haben wir erfahren, dass ein befreundetes junges Ehepaar sich getrennt hat und am WE ein Umzug ansteht. Auch die Gründe dafür haben wir erfahren und uns hat es komplett "die Schuhe ausgezogen" oder "von den Füßen geholt". So geschockt war ich schon lange nicht mehr.

Am Donnerstag ging dann mitten im Waschvorgang meine Waschmaschine kaputt :-( was also bedeutete eine neue Maschine zu kaufen – ja klar, wir haben ja auch einen Goldesel…. Zum Glück konnte ich einen Teil der Wäsche bei meiner Mama abgeben und unsere Nachbarin hat uns für gestern und heute ihre Waschmaschine zur Verfügung gestellt, so dass für die nächste Woche erstmal alles an Wäsche gemacht ist. Da muss ich mir noch ein tolles Dankeschön ausdenken….

Und zu guter Letzt ist am Donnerstag nachmittag dann noch mein Mann in die Klinik gekommen, da es ihn einmal komplett durchgewürfelt hat und die Eigen- und Fremdgefährdung einfach zu groß war.

Und als wäre das nicht schon genug, musste er gestern Abend kurzzeitig fixiert werden, da einer seiner Anteile meinte, Rabatz machen zu müssen. Das zog dann nach sich, dass ich heute morgen in die Klinik musste, da es zu einer richterlichen Anhörung gekommen ist, ob er gerichtlich angeordnet in der Klinik bleiben muss. Was aber zum Glück nicht der Fall ist, denn er bleibt freiwillig drin, so wie er ja auch freiwillig rein gegangen ist.

Aber, das hat mir gestern Abend schon alles an Kraft gekostet, was noch da war und heute ist es nicht anders. Zum Glück kann ich mich auf meine beiden Großen verlassen. Sie haben sich heute suuuuper um alles gekümmert inklusive unserem Kleinen. Ich bin mächtig stolz auf die Beiden.

So konnte ich mir den nachmittag schon Ruhe gönnen und hoffentlich wieder bis Montag zu Kräften kommen, denn dann geht der ganz normale Wahnsinn weiter….

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  1. J

    Jaël Noah

    Es tut mir leid, dass du zusätzlich zu dem, was uns beide umgehauen hast auch noch die weiteren Dinge (er-)tragen musstest. Ich bin wirklich sehr stolz und dankbar, dass ich an deiner Seite sein darf.

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