Erlebtes, Ionovias Alltagswahnsinn

Unerwarteter Tagesverlauf

Ionovias Alltagswahnsinn

Der Tag fing heute nicht wirklich gut an:

Habe die Nacht schlecht geschlafen, da unser Kleiner dauernd wach geworden ist durch seinen Husten.

Da ich am Dienstag schon für heute um 10:00 einen Termin bei der Kinderärztin ausgemacht hatte, musste ich also auch entsprechend früh aufstehen. Das an sich war schon schwierig genug, aber ich hatte nach dem Aufstehen schon kaum Kraft.

Als dann um 9:00 die Betreuerin von Jaël Noah kam, war ich noch lange nicht in der Lage, einigermaßen klar zu denken. Nachdem ich es dann geschafft habe zu sagen, dass ich mir die Autofahrt nicht zutraue, hat Jaël seine Betreuerin gefragt, ob sie es ermöglichen könnte, den Kleinen und mich zu fahren. Zum Glück konnte sie es einrichten. Also, auf ging´s zum Arzt – zum Glück waren wir sofort dran und nach einer viertel Stunde auch schon wieder draußen. Dann noch in die Apotheke und zur Bank und ab nach Hause.

Dort bin ich dann erstmal auf die Couch gefallen, weil ich keine Kraft mehr hatte. Die Haushaltshilfe war gerade da und so konnte ich mich erstmal um den Kleinen kümmern. Der arme Wurm hatte wieder 40 Fieber und das merkte man auch.

Nach einer Weile hab ich dann gemerkt, wie die Kraft so ein bisschen zurück kommt. Nachdem meine "Tuppertante" noch da war, und ich mir in aller Ruhe das neue Kochbuch durchgeschaut habe, hab ich dann beschlossen, doch noch zu Aldi zu fahren, um die Klamotten, die im Angebot waren zu besorgen. Und da ich dann eh schon da war, bin ich auch direkt noch zum Edeka rein, um das Hackfleisch aus dem Angebot zu kaufen – und noch ein paar Sachen mehr ^^ ( wie immer )

Zu Hause angekommen, war dann die Kraft erstmal wieder aufgebraucht, habe es aber trotzdem noch geschafft, die Einkäufe wegzuräumen.

Gekocht hab ich aber heute mittag nicht, es gab "Fenster auf kalte Küche". Und ich dachte dann auch, das wäre es für heute.

Doch als dann klar war, dass Jaël nicht zur Tafel fahren kann, und auch die Jungs nicht einspringen konnten, musste ich notgedrungen ran. Und es hat super geklappt. Ich hatte nicht ansatzweise das Gefühl, dass es mir zuviel ist. Bin in der Wartezeit sogar noch beim "Vatan-Markt" einkaufen gewesen.

Zu Hause dann wieder die Einkäufe weggeräumt mit Hilfe der Jungs. Und erstmal noch ein bisschen Ruhe angetan. Aber, da ich merkte, dass das Energielevel noch recht hoch war, hab ich beschlossen, den geplanten Hackbraten noch vorzubereiten und die Cevapcici noch fertig zu machen.

Yeah – strike – hat geklappt!!

Und daher kann ich sagen:

Heute war seit langem ein richtig richtig richtig guter Tag.

Heißt für mich: ich weiss jetzt, dass ich auch anders kann, als nur auf der Couch zu sitzen und nix hintereinander zu kriegen. OK, diese Tage wird es weiterhin geben, aber so kann ich die Hoffnung haben, dass es die Tage, an denen es mir gut geht auch gibt und sie vielleicht im Laufe der Zeit öfter vorkommen werden.

Das werde ich morgen gleich meiner Therapeutin erzählen.

Achja, die Cevapcici waren super mega hammer lecker – und schon alle weg gefuttert. Zum Glück ist der Hackbraten noch da – den gibt es dann an einem der nächsten Tage…

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  1. D

    Die Weltenreisenden

    Lecker ist gar keine Beschreibung. Es war einfach HAMMER-MÄSSIG GUTES Essen! Danke dir, dass du das zubereitet hast.

    Und: Hut ab! Du hast das getan, was du konntest und das Kochen genossen. Wir sind echt stolz auf dich! Unsere Hochachtung!

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