Erlebtes, Erlebtes von unsereins me

Schweiz… mal wieder…

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um author

Die sind echt der Knaller… Sie sind seit 2014 mit dem 'Rentengesuch' von uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ beschäftigt. Und die Anerkennung der 100% Invalidität wurde ja vor Kurzem endlich bestätigt. Für mich war der gedankliche Ablauf nun:

  • Feststellung ob ein genereller Rentenanspruch besteht (✔)
  • Wie viel % Invalidität = wie viel % Rentenhöhe (✔)
  • Berechnung der Rente und Auszahlung (✘)

Ich wäre nie darauf gekommen, das nun nochmals Papierkram angesagt ist…

…aber so ist es halt… Es werden nun zig Jahre alte Dokumente angefragt…

  • Heiratsurkunde (✔) [Fast 10 Jahre alt, liegt aber vor]
  • Geburtsurkunden der Kinder (✔) [21, 19, 11 Jahre alt, aber liegen hier vor]
  • Familienbüchlein (✘) [Das Stammbuch gibt es nicht mehr in Deutschland]
  • Ausbildungsbestätigungen der Kinder (✘) [Die haben keine Ausbildungen gemacht bisher. Aber ich hätte keine Ahnung, wo man sowas her bekäme]
  • Antrag auf Auszahlung der Rente (✔) [Ja nee, is klar! Ich habe den ganzen Kram ja auch nur gemacht, weil ich es nicht ausgezahlt bekommen möchte. Also muss die Auszahlung logischerweise nochmal beantragt werden… *Augenroll*]
  • Scheidungsurteile mit Rechtsvermerk aus der ersten Ehe (✘) [Hallo? Das ist 10 Jahre her, die Unterlagen sind irgendwo verschütt gegangen. Und es ist sicher, dass die die Dokumente eigentlich haben, denn die haben ja schon das Schweizer Rentenkonto damals 'gecleared' und anteilig Rente ausgezahlt an die Ex] [Update: JETZT Mitte 2019 habe ich die Unterlagen im Keller gefunden 😁]

Auf die Mitteilung, dass es hier kein Stammbuch mehr gibt, kam als Antwort, dass ihnen das bekannt sei. Sie würden es dennoch anfordern. Ist ja irgendwie logisch… oder?

Als ich ihm sage, dass ich die Scheidungspapiere nicht mehr finde, da das ja schon ewig her ist, meint der Beamte aus der Schweiz, ob ich denn wenigstens das Scheidungsdatum wüsste… Habe ihm erklärt, dass ich es vorziehe das Hochzeitsdatum meiner sehr glücklichen Ehe zu wissen, als ein so unwichtiges Datum und dass sich meine Frau sicher bedanken würde, wenn ich dieses Datum irgendwie parat hätte. Auf die Frage ob er mal verheiratet war und sich ein Scheidungsdatum merken würde, musste er dann doch schmunzeln und sagte, dass er das durchaus nachvollziehen könne.

Nun heute also beim örtlichen Standesamt nachgefragt und dort wurde zumindest das Dokument mit dem Rechtsvermerk noch in den Akten gefunden. Das sendeten sie uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ direkt zu. Nun weitergeleitet an die Schweiz…

Habe ich schon mal erwähnt, dass uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ solchen Behördenkram hasst?

uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ

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Erlebtes, Erlebtes von unsereins me

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  1. V

    Mega logisch, klar! ‍♀️*sich voll an den Kopf klatsch* und denkt: lieber Gott lass bitte Hirn regnen…

    Mein Beileid für euch, hoffentlich lohnt sich diese sinnvolle Papier Arbeit…

    Alles Liebe dir und viel Geduld noch.

  2. D

    Drachenkinder

    Und ich dachte, die Deutschen sind schon so bescheuert.
    Dass die in der Schweiz genau so sind… *augenroll*

    Immer dieser Papierkram und rumgesuche usw.
    Können gut verstehen, dass solcher Papierkram total nervt.
    ist bei uns auch so und überfordert uns tatsächlich auch sehr schnell, weil wir uns dann in uns verlieren irgendwie.

    Gut, dass das Dokument zumindest noch vermerkt ist.
    Alles Liebe für euch

    • u

      Ich bin immer wieder froh, wenn ich mitbekomme, dass andere da auch so Schwierigkeiten mit haben. Liegt also offensichtlich nicht an unsereins & me sondern eher am Bürokratensystem…

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