Erlebtes, Erlebtes von unsereins me

Sattgegessen

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12 Tage bei meinem Vater bedeuten: Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Es ist nicht nur die Tatsache, dass es häufig Fleisch zu essen gibt. Mein Vater ist nun einmal Fleischer von Beruf und Fleisch ist für ihn Gemüse. Er kann wirklich gut kochen, das was er zubereitet ist sehr lecker. Auch wenn er mittlerweile nicht mehr jede Tag selbst kocht, sondern das ein oder andere Mal auch auf Convenience-Produkte zurückgreift.

Auch das finde ich absolut OK. Es war wirklich schön hier. Sowohl von der Stimmung, als ansonsten. Teilweise sogar zu gut. Denn die Menge und Art der Zubereitung entspricht nicht mehr dem, an was ich mich zu Essen gewöhnt habe. Nein, ich erwarte nicht, dass er sich umstellt oder während meines Urlaubs dort anders kocht. Das ist so OK, wie es ist. Wenn ich bei ihm fahre, ist mir im Vorfeld klar, dass eine Zeit mit leckeren, relativ fettem Essen, großen Portionen und viel Fleisch vor mir liegt. Und da ich kein Vegetarier bin, ist das auch kein Problem, einmal im Jahr dort aus dem vollen zu schöpfen.

Mein Vater bekommt die Portionen einfach nicht so klein gekocht, wie es für mich nötig wäre 😉. 2,5 Kilogramm haben mir diese 12 Tage zusätzliches Gewicht besch(w)ert. Auch das war im Vorfeld klar und mit einkalkuliert.

Was ich allerdings nicht so erwartet habe, ist etwas, dass mir vor ein paar Jahren schon Mal passiert war. Ich habe mich satt gegessen. Genauer gesagt an Fleisch satt gegessen. Ich kann es nicht mehr sehen. Das heutige Steak war sehr lecker und von guter Qualität. Aber es war einfach das an Fleisch, was das Maß voll machte.

In 12 Tagen gab es 1x Pizza Salami, 1x Hackfleisch-Lasagne, 2x Steak, 1x Hähnchenschenkel, 1x Grillen mit Steak, Würstchen und Rippchen… Ja, ich kann noch mehr Fleischgerichte in den Tagen aufzählen. Morgens früh ist Käse nur selten vorhanden und Marmelade musste gesucht werden. Aber es gab auch einmal Fisch zum Mittag 😁.

Leichtere, fleischlose Küche – es geht auf die wärmere Jahreszeit zu, da kann ich gerne viel mehr Salat haben. Insgesamt gibt es das Zuhause eh. Bei uns ist nicht jeden Tag Fleisch angesagt. Und die Mengen sind dann auch überschaubar.

Ich habe schon Mal ein Jahr pescetarisch gelebt (Ja zu Fisch, Milch und Ei aber nein zu Fleisch). Und mein Entschluss steht fest, dass ich damit auch sofort wieder anfange.

Ionovia wird da insgesamt nicht allzu viele Probleme mit haben, da bin ich mir sicher – auch wenn es an der ein oder anderen Stelle Änderungen mit sich bringt. Ich erwarte aber auch nicht, dass sie auf Fleisch verzichtet. Wenn sie etwas mit Fleisch kocht, wird sie einfach ein Stück weniger machen als bisher und ich bekomme das Essen ohne die Fleischeinlage.

uɴsᴇʀᴇins & ᴍᴇ

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  1. I

    Ionovia

    Das kriegen wir hin, ich hab jetzt zwar noch einiges an Fleisch (Rinderhack und Hähnchenbrust), dann werde ich das wohl allein essen mit unserem Junior

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