Erlebtes, Ionovias Alltagswahnsinn

Klinik

Ionovias Alltagswahnsinn

Heute hab ich Tagesurlaub und auch mal den Kopf, ein wenig zu schreiben.

Vor knapp 5 Wochen bin ich nach Hemer in die HPK gegangen, da ich einen kompletten Zusammenbruch hatte. Nichts ging mehr.

Die Station, auf der ich gelandet bin, ist echt super. Meine Therapeutin ist absolut spitze, ich fühle mich bei ihr sehr gut aufgehoben.

Auch die anderen Therapien ( Emotionstherapie, Beschäftigungstherapie, integrative Körpertherapie und Shiatsu ) tun mir wirklich sehr gut.

Logischerweise ist es sehr anstrengend, noch dazu wenn dann mal ein paar Bomben platzen – aber auch diese Zeiten haben am Ende eine positive Wirkung.

Und so langsam begreife ich, dass alles, was ich in der Klinik tue, Arbeit ist. Und wenn es nur ist, dass ich mir morgens die nötige Ruhe gönne und erst dann aufstehe, wenn mein Körper das auch mitmacht.

Auch schaffe ich es, wenn es mir nicht gut geht, mal Therapien abzusagen – mittlerweile auch ohne schlechtes Gewissen, zumindest ab und zu ;-)

Was mir noch ziemlich schwer fällt ist, mich selbst nicht unter Druck zu setzen. Besonders das Thema "Alltagstauglichkeit" ist noch nicht wirklich so draussen. Da muss ich noch ziemlich hart arbeiten.

Ich weiss auch, dass in den nächsten Wochen noch eine Menge harte Arbeit auf mich zukommt. Ganz besonders wenn es dann darum geht, wie ich das Erlernte in meinen Alltag integrieren kann, so dass ich den Job der Selbstfürsorge auch wirklich gut erledigen kann. Das wird eines der nächsten Themen in der Therapie sein.

 

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  1. D

    Die Weltenreisenden

    Wir sind froh, dass du dich dazu entschlossen hast, nun auf dich zu achten. Wir werden dich darin immer unterstützen. Wir wünschen dir weiterhin die Kraft und den Mut, dich mit dir selbst auseinander zu setzen.

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