Erlebtes, Erlebtes von unsereins me

Blogossphäre

Meinung Erlebtes

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Die Blogosphäre hat für viele Belange absolut seine Berechtigung. Öffentliche Meinungsdarstellung und öffentlicher Austausch ist da wohl an erster Stelle zu nennen. Gerade für viele 'weltbewegende' Themen sicherlich total angebracht. Auch Blogs mit Themen, die sehr speziell sind, haben ihre Daseinsberechtigung.

Da denkt unsereins & me auch gerade an die medizinisch ausgerichteten Blogs von Betroffenen verschiedenster Erkrankungen/Diagnosen. Für den Austausch untereinander absolut sinnvoll. Leider dennoch oftmals mit zu viel Öffentlichkeit verbunden – oder zumindest mehr, als einem persönlich als Schreiber lieb ist. Das ein oder andere Mal fährt man sich selbst als Blogger in eine solche Schiene und rudert durch Passwort-Sperren wieder in eine Richtung, in der man sich selber wohler fühlt.

Auch das gehört meiner Meinung nach dazu ein Blog zu betreiben: Beiträge im Nachgang zu überarbeiten, nicht mehr öffentlich lesbar zu machen, oder sogar zu löschen, wenn diese Beiträge nicht mehr die eigene Meinung  (oder den aktuellen Wissensstand) widerspiegeln. Oder wenn sie ein unwohles Gefühl bei einem selbst als Blogger hinterlassen. Einfach weil es im Moment eben als 'zu' öffentlich empfunden wird. Es kann natürlich auch der Weg gewählt werden, seinen ganzen Blog aus der Öffentlichkeit heraus zu nehmen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es nimmt einem aber meist die Möglichkeit weiteren Austausch zu betreiben, weil die Anzahl der Leser dadurch oftmals zurück geht. Dabei machen es einem die Blog-Systeme recht einfach solche 'Altlasten' zu markieren und alle auf einmal mit einem Passwort zu versehen. So kann man weiter für allgemeine oder weiterhin gültige Beiträge Leserschaft 'anziehen' ohne zu öffentlich zu werden.

Doch was ist mit all den privaten Blogs, die über den Hund von nebenan, die Katze auf dem Dach, Schmidts, Meiers, Müllers und deren privates Pläsierchen berichten? Klar – auch diese habe ihre Berechtigung. Es gibt offensichtlich eine große Menge an Menschen, die 20-30 amateurhafte Fotos von Katzen, Blumen, Häusern, Straßenschildern oder Hamburgern je Tag von einer einzelnen Person sehen möchten. Und es gibt Personen, die davon genervt sind – doch die können ja zum Glück weiter ziehen ☺ Und ja auch dieses Recht hat ein Leser, der einem treu über lange Zeit lesender  (und eventuell auch kommentierender) Weise gefolgt ist: Wenn ihm der Inhalt nicht mehr zusagt, dann darf er sich (mehr oder weniger) wortlos verabschieden. Und der Blogger sollte sich selbst dann da keinen Kopf machen oder in eine Krise stürzen – er soll weiter so schreiben, wie er es für richtig hält und den Leser in Ruhe ziehen lassen.

Denn wegen des Rückzugs eines Lesers einen 'Aufstand' zu machen und sich persönlich verletzt zu fühlen, bringt weder den Leser in Zukunft zurück, noch sorgt es bei einem selbst für Wohlbefinden.

In diesem Sinne werden im Übrigen wieder einige Beiträge aus der 'Vergangenheit' hier im Blog geschlossen und wieder ein aktueller Stand hergestellt. ☺

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  1. M

    Melinas

    Ich teile jetzt auch nicht mehr in Twitter, spürte irgendwie auch, dass es nicht mehr richtig ist jetzt.

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