Erlebtes, Ionovias Alltagswahnsinn

Bald ist es geschafft…..

Ionovias Alltagswahnsinn

… dann ist mein Klinikaufenthalt zu Ende.

Und – jetzt ist auch definitiv der richtige Zeitpunkt dafür, denn ich nehme sehr viel für mich mit. Ich freue mich jetzt richtig auf zu Hause.

Heute ist der zweite Tag meiner sogenannten "Belastungs- Wochenendbeurlaubung" – und ich muss sagen, ich fühle mich richtig gut.

Gestern bin ich nach dem ich abgeholt wurde noch einkaufen gegangen, war dann für einige Zeit mit den Kindern allein zu Hause und habe mir Ruhe gegönnt.

Heute war dann ein wirklich anstrengender Tag, denn es stand das Abholen der "Weihnachtspakete" von der Tafel an. Das bedeutete ca. 1 1/2 Stunde Wartezeit, bis wir dran kamen. Zum Glück war es "nur" kalt und hat nicht auch noch geregnet. Aber – anstrengend war es auf jeden Fall – die vielen Menschen, das Warten an sich und dann auch noch das heimfahren. Anschließend hab ich mir erstmal ein wenig Ruhe gegönnt.

Da dann aber der Hunger doch zu groß wurde, habe ich seit langem mal wieder ein "Reste-Essen" gezaubert ;-) hmmm njamm njamm das war richtig lecker.

Nach dem üblichen Kaffee nach dem Mittagessen hab ich mich dann zurück gezogen, um meinen Rückzugsort einzurichten.

Achja – davon hab ich ja noch gar nicht berichtet: Als ich vor zwei Wochen mit meinem Liebling gesprochen habe, dass ich gerne eine Möglichkeit hätte, mich auch mal zurück ziehen zu können und nicht immer ins Schlafzimmer gehen zu müssen, da kam vom HERZOG die Idee, mir im Kelleratelier diese Möglichkeit einzuräumen. Und – gesagt, getan. Innerhalb einer Woche habe ich einen gemütlichen Sessel mit samt Hocker, eine Stehlampe mit Leselicht, einen großen Tisch und einen Rollcontainer bekommen. Das alles steht nun im Keller- Atelier. Und heute nachmittag habe ich mir dann die Zeit genommen, meine Wolle, meine Anleitungen und schon einen Teil des Nähzubehörs in die passenden Schränke zu räumen. Die Nähmaschine hat auch schon ihren Platz.

Am Donnerstag habe ich in der Beschäftigungstherapie bei Herrn Sch. noch eine Schatulle bearbeitet. Denn mit meinem Korb war ich fertig und wollte noch was machen. Und da mir das Einbrennen bei der kleinen Schatulle schon so viel Spaß gemacht hatte, war mir klar, dass ich das gerne nochmal machen wollte. Und ich wusste auch schon, wofür ich die Schatulle verwenden wollte. Sie sollte eine Art "Sorgenkiste" werden. Sie sollte mir und meinem Liebling die Möglichkeit bieten, das aufzuschreiben, was mal nicht in der verbalen Kommunikation zu besprechen wäre. Und es sollte auch den verschiedenen Innies, besonders den Kleinen, die Möglichkeit geben, mit mir in Kontakt zu treten, da sie sich nicht wirklich trauen, mit mir zu reden.

Und so ist dies dabei raus gekommen:

Ich bin sicher, dass wir diese Möglichkeit sehr oft nutzen werden.

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  1. D

    Die Weltenreisenden

    Es freut uns sehr, dass das Keller-Atelier für dich nun auch zu einem Rückzugsort werden konnte. Und Danke für die 'Sorgenkiste'!

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