Aufgeregt…

Heute Abend habe ich eine kurze Lesung zu halten, aber ich bin weit mehr aufgeregt als bei einem 45-minütigen frei vorgetragenem Referat / Vortrag zum Thema DIS/DSNNS… wahrscheinlich, weil unsereins & me alle die Zuhörer sehr gut privat kennt und dort die ‚Versagensangst‘ größer ist.

Es ist tatsächlich immer so, wenn ich eine solche Lesung halte. Ich freue mich zwar auf der einen Seite sehr darauf – auf der anderen Seite ist halt immer diese ‚Sorge‘. Es hat also nichts mit den Dingen zu tun, die in den letzten Tag irgendwie krumm und schief laufen… Habe ich erwähnt, dass ich es gar nicht mag, wenn Dinge im Status ‚ungeklärt‘ stehen?

Einigen hier ist das alles völlig ‚wurscht‘ – aber bei allem, was ich selbst steuern kann… die Regulierung dieser Sorgen rund um die Ungewissheit fällt mir extrem schwer. Ist ja auch wieder das Thema ‚Grenzsetzung’… echt schwierig.

Was gerade so unklar ist? Wenn ich euch das erzähle…

Da ist lässt immer noch das Ergebnis des Medizinischen Dienstes der Invalidenkasse in der Schweiz auf sich warten. Zwar weiß ich, dass das Gutachten dem Dienst bereits vorliegt, aber wie lange die brauchen kann mir niemand sagen – geschweige denn, was die entscheiden werden). Wenigstens sind aufgrund eines Fehlers in der IBAN die Reisekosten noch nicht erstattet worden, so dass die Rechnung für die Vignette, die ich vergessen hatte mit zu schicken, dann nun doch noch erstattet wird.

Apropos Bank… Ich habe bisher eine kleine Selbstständigkeit für Hausmeistertätigkeiten. Diese Selbstständigkeit gebe ich aber zum 31.12.2018 auf. Alles dafür notwendige wurde mit entsprechenden Fristen veranlasst. Gewerbeabmeldung zum 21.12. – check. Abmeldung bei der SIHK zum 31.12. – check. Firmen-Unfall-Versicherung informiert – check. Alle Firmen-Einkaufskonten geschlossen – check. Firmen-Bankkonto zum 31.12. gekündigt – *MÖÖÖÖP. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Bankmitarbeiter kann nicht lesen und hat das Firmenkonto zum 31.10. geschlossen. *DOH!* Ist ja nicht so, dass in den nächsten zwei Monaten noch verschiedene Rechnungen bezahlt werden und auch noch die Angestellten ihren Lohn erhalten wollen… Der Support der Bank besteht aus Schnarchnasen und so kann keiner sagen ob und wann das Konto wieder frei geschaltet werden kann. Also musste ich alle erstellten Rechnungen für den Monat noch bearbeiten, so dass nun das private Bankkonto meiner Frau als Verbindung auf den Rechnungen ist… Zum Glück hatte ich die Rechnungen noch nicht raus geschickt.

Ach ja… Hausmeistertätigkeit… Da wollte die Hausverwaltung unsereins & me eigentlich als Hausmeister einstellen. So zumindest die Aussage der Chefin. Nun habe ich da aber nichts weiter zu gehört. Also habe ich gehandelt und mit einem anderen Selbstständigen gesprochen, damit dieser Angebote an die Hausverwaltung schickt und ich eventuell von ihm eingestellt werden kann. Diese Angebote sind der Hausverwaltung wohl zu teuer – Mindestlohn hin oder her. Also hänge ich da weiter in der Schwebe. Für Wohngeld und Kindergeldzuschlag den wir bisher bekommen, fehlen uns monatlich 21 € – deswegen habe ich ja die Selbstständigkeit gemacht… Aber der Aufwand in Bezug auf Buchhaltung und Finanzamt steht in keinem Verhältnis zum Nutzen… Wenn sich keine Lösung findet, dann heißt es im ‚Worst-Case‘ Anfang des Jahres Hartz IV. Dazu muss meine Frau sich aber schnellstmöglichst beim Jobcenter melden – denn unsereins & me hat durch die Rente keinen Anspruch.

Alles toll, oder?

3 Gedanken zu „Aufgeregt…“

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