Alltag…

…ist ganz schön vielfältig, fordernd, auslastend, grenzen-aufzeigend, kräfte-nehmend, wissen-schenkend, kräfte-fördernd freunde-findend und freude-gebend… und noch so vieles mehr. Positives, Neutrales und Negatives. Nicht immer genau in Waage, aber doch so, dass unsereins & me es als lebenswert ansieht.

So auch in den letzten Tagen Wochen. Über den DSGVO-Kram habe ich schon genug geschrieben. Aber es gibt auch noch einige andere Dinge, die unsereins & me so im Alltag beschäftigt halten. Das Wursten & Brot backen sind da zwei so Alltags-Dinge, die in einer ziemlichen Regelmäßigkeit durchgeführt werden. Aber nicht in einer Art, dass es Stress bedeutet. Es ist etwas der positiven Dinge, die Kraft geben und Freude schenken. So wie die Pflanzen auf dem Balkon, die in den nächsten tagen umgetopft werden müssen oder auch die zusätzlichen Hausmeister-Arbeiten sind Dinge, die Freude geben. Diese Woche habe ich angefangen eine Parkplatz-Markierung aufzubringen und die Treppenkanten in der Siedlung wo ich wohne ebenfalls zu markieren, damit man die in der Dunkelheit besser sieht. Da ist noch einiges zu tun, aber das Gute ist ja, dass ich da keinen Zeitdruck habe. Den schaffe ich mir meistens nicht mehr zu machen – oder machen zu lassen. Und das obwohl morgen wieder alle Rechnungen raus müssen und der Papierkram gemacht werden muss (hier gibt es Innen gerade ein „Würg“ als Kommentar 😀 ).

Es bleiben gezielt Dinge liegen. Der Keller wartet schon eine ganze Wiele darauf aufgeräumt zu werden. Ich glaube, dass der damit Leben kann – unsereins & me kann es auf jeden Fall sehr gut 😀

Was hier auch immer wichtig ist, ist der Computerkram im Allgemeinen. Tablets, Smartphones, Notebooks und PCs für Freunde und Bekannte einrichten, aktualisieren oder Fehler korrigieren. Dazu noch ein bisschen Logo-Design und Webseiten-Pflege. Auch das ist in den meisten Fällen ein Freundschaftsdienst. Warum? Vielleicht bin ich einfach nur ein „Gutmensch“… bis zu einem gewissen Grad stimmt das wohl auch. Mir macht es was aus, wenn andere Leute Probleme oder Sorgen haben und wenn ich zur Lösung beitragen kann, mache ich das gerne. Aber ich versuche dabei darauf zu achten, dass unsereins & me da dennoch ausgewogen bleibt (gelingt natüüüürlich nicht immer 🙂 ). Der andere Grund warum unsereins & me die meisten dieser Hilfen ‚ehrenamtlich‘ anbietet ist schon angeklungen: Dadurch gibt es weniger Zeitdruck und ich kann von Anfang an sagen, dass es ’nebenher‘ gemacht wird und eben nicht unbedingt bereits ‚morgen fertig‘ ist. Tatsächlich ist der ’normale‘ Arbeitsdruck unerträglich und treibt unsereins & me immer wieder direkt in einen Burnout tollsten Ausmaßes.

Wenn ich so vor mich hinarbeiten kann, dann werden alle möglichen Dinge in kleinen Schritten sehr effektiv erledigt. Aber wehe irgendwer fragt auch nur an: „Kann das bis dann und dann fertig sein?“…

Stress ► Panik ► Innen-Kommunikation gerät durcheinander ► Chaos

Und wenn Chaos erreicht ist, bekomme ich auch mit keiner Technik mehr Ruhe rein. Dann hilft nur noch einmal medikamentös abschießen und schlafen.

Es gibt noch mehr, was mir extrem wichtig ist. Der Glaube. Der Hund. Der Sohnemann. Die Ehefrau. Und gerade mit diesen Dreien wird immer mehr Zeit verbracht. Es gibt immer öfter Spaziergänge – mittlerweile machen die Spaß, da nicht mehr so viel Körpergewicht mit herum zu tragen ist. Aktueller Stand übrigens 105,8 kg mit einer Abnahme von 22,4 kg… ein toller Werdegang, oder? Und durch das gemeinschaftliche Näh- & PC-Zimmer sind meine Frau und ich auch bei den Hobbies öfter zusammen und können miteinander reden. Und die Aufnahmefähigkeit bezüglich Glaubensdingen wird im Moment auch wieder etwas besser.

Aktuell ist unser Sohnemann – wie bereits geschrieben – total krank. Seit Tagen hat er hohes Fieber, aber heute sieht es so aus, dass es etwas besser werden könnte. Was war das für ein Kraftakt. Entweder meine Frau oder ich sind Nachts im Wohnzimmer geblieben, damit der/die andere jeweils durchschlafen konnte. Auch wenn es so kräftezehrend war/ist – ein dankbarer Blick des Sohnes, kuschelnd in den Armen gehalten und es es gefühlt endlos viel Kraft wieder aufgetankt. Im Übrigen wird gerade abgeklärt, ob es doch keine eitrige Mandelentzündung sondern eventuell Pfeiffersches Drüsenfieber ist, mit dem er da zu kämpfen hat. Wir werden sehen, wie das Ergebnis der Blutprobe ist. Die hat er sich im Übrigen ohne einen Mucks abnehmen lassen. Echt Wahnsinn dieser kleine Kerl.

Gestern war ich dann noch bei einer Beerdigung. Es war zwar niemand, den ich direkt kannte, aber seine Schwester ist mir eine gute Freundin geworden und daher war es mir wichtig, dass ich auch für sie dort war. Trotz all der unbekannten Leute hat das sogar erstaunlich gut geklappt. Und die Dankbarkeit in Ihren Augen, dass ich dabei war, hat mir die Kraft wieder zurück gegeben, die für diesen Termin verbraucht wurde.

Und so ist trotz der Konfrontation mit dem Tod das Leben lebenswert…

3 Gedanken zu „Alltag…“

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